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Impuls | Mitgliedermagazin

 


Klausurtagung des Vorstandes 2018

Winterberg-Elkeringhausen, 09.03.2018 | Die diesjährige Klausurtagung wurde in diesem Jahr im Exerzitienhaus St. Bonifatius durchgeführt. Auf der Tagesordnung stand die planmäßige monatliche Vorstandssitzung. Die Planung der Veranstaltungen des aktuellen und kommenden Kalenderjahres

 

 

Rassismus und Christentum im Nationalsozialismus

Dortmund, 27.01.2018 | Innerhalb der 39. Veranstaltung aus der Reihe "Christen und Widerstand" informierte Prof. Dr. Josef Freise aus Neuwied die Teilnehmer über die Geschichte zum Rassismus. Im Rahmen von Theorie und Praxis erläuterte er anhand von Einzelbeispielen, wie das Christentum einerseits nie ganz frei von Rassismus war und ist, dass aber anderseits bei klarem Rückbezug auf die Botschaft Jesu Rassismus überwunden werden kann. Jesus gibt in seiner Botschaft die Gewalt nicht weiter. Selbst bei der Bibelstelle "Auge um Auge, Zahn um Zahn . . ." handelt es sich um eine Begrenzung der Gewalt. Es geht hier um die Verhältnismäßigkeit von entstandenen Schaden und auferlegter Strafe.

Der Referent ging in seinem Vortrag auch auf den Seligen Bernhard Lichtenberg ein, welcher Widerstandskämpfer gegen den Rassismus seiner Zeit war. Er hat als Seelsorger die Nähe zu den Arbeitern gesucht. Ihm wurde der Ehrentitel "Gerechter unter den Völkern" durch die Israelische Holocaust-Gedenkstätte YAD VASHEM zuerkannt.

Entgelttransparenzgesetz - EntgTranspG

Dortmund, 13.09.2017 | Im Bundesgesetzblatt wurde am 05.07.2017 das Entgelttransparenzgesetz veröffentlicht. Es soll die Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen fördern.

Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen war im Jahr 2016 laut Statistischem Bundesamt mit 16,26 Euro um 21 Prozent niedriger als der von Männern. Sie verdienten im Schnitt 20,71 Euro.

Fast drei Viertel dieses Verdienst­unterschiedes lassen sich mit strukturellen Unterschieden erklären: Frauen arbeiten in anderen Branchen und Berufen als Männer, tendenziell häufiger in Teilzeit und haben seltener Führungspositionen inne.

Um die Lohngleichheit zu erhöhen, gilt ab sofort das „Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen“. Danach erhalten Beschäftigte in Betrieben mit mehr als 200 Mitarbeitern künftig einen Auskunftsanspruch zu ihren Entgeltstrukturen. Dieser kann erstmalig sechs Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes geltend gemacht werden, also erstmalig ab dem 6. Januar 2018.

Gesetz               Portal für Lohngerechtigkeit

Aufruf zum 1. Mai 2017 | Digitalisierung der Arbeitswelt menschenwürdig gestalten!

Dortmund 25.04.2017 | Arbeit 4.0 darf nicht zum Ausschluss von Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern führen. Fakt ist, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt auf Kosten des Verlustes von Arbeitsplätzen vorangetrieben wird. Besonders betroffen sind die Industrie und Verwaltungstätigkeiten im Dienstleistungsbereich, wo durch digitale Arbeitsprozesse immer mehr Arbeitskräfte ersetzen werden. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Dortmund | Lünen | Schwerte sagt Stopp zum Ausschluss von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durch eine völlig profitorientierte Wirtschaftsweise.

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Bezirkstag 2017 | Industrie 4.0

Dortmund 25.04.2017 | Der diesjährige Bezirkstag stand unter dem Thema "Industrie 4.0". Es referierte der ehemalige MdB Erich G. Fritz. Sehr anschaulich stellte er in diesem Zusammenhang die Entwicklung unserer Industriegesellschaft dar.

 

 

Christen und Widerstand | Alfred Friedrich Delp SJ

Dortmund 21.01.2017 | Die 38. Veranstaltung zu dem Thema "Christen und Widerstand" wurde mit einem Gottesdienst eingeleitet. Der Bezirkspräses Martin Lohoff ging Eingangs der heiligen Messe kurz auf die Bedeutung des 21. Januar für die Christen ein.

Auf Einladung des Bezirksverbandes referierte Prof. Dr. Dr. Karl Heinz Neufeld SJ (Bild echts) nach einem kleinen Imbiss über den am 02.02.1945 in Berlin-Plötzensee im Alter von 37 Jahren hingerichteten Alfred Friedrich Delp SJ. Die Verurteilung zum Tode erfolgte durch den Volksgerichtshof Berlin (höchste Gericht des NS-Staates für politische Strafsachen) unter Vorsitz des Präsidenten Roland Freisler am 11.01.1945.

Zu Beginn seines lebendigen Referates vor interessierten Zuhörern machte der Referent die Unterscheidung zwischen dem (partei-)politischen und christlichen Widerstand deutlich.

Innerhalb der Vita von Delp ging Neufeld auch auf die kritische Auseinandersetzung mit dem deutschen Philosophen Martin Heidegger ein, welche viele für den genialsten Denker seiner Epoche halten. Er war ein bekennender Nazi. Delp wurde für sein Buch von Edith Stein kritisiert.

Delp war Mitglied des Kreisauer Kreises, welcher auch mit Wehrmachtsangehörigen (insbesondere Stauffenberg, Moltke, aber auch mit Eugen Gerstenmeier (erster Bundestagspräsident)) besetzt war und zur Aufgabe den Widerstand gegen den Nationalsozialismus hatte. Er war aber nicht am Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 beteiligt.

Der Jesuitenpater Delp hat am geistigen Leben der Zeit teilgenommen. Wichtig war ihm die aktive Jugendarbeit. Im Angesicht seines Todes hat er sich die Frage gestellt: "Was hat mein Leben für einen Sinn gehabt?" Seine Haltung war ein Protest gegen die Ansicht des Nationalsozialismus, dass es nach der Zeit des Nationalsozialismus nur den Tod gäbe. Christen stehen gegen diese Überzeugung. Es gibt das ewige Leben. So stirbt Delp mit den Worten zum Gefängnispfarrer: "Gleich weiß ich mehr als sie."

Abschließend bleibt festzustellen, das Delp, als "frecher" Schreiber in dieser Zeit, nicht viel tun konnte, sondern selbst Opfer geworden ist. Aber er gab den mundtot Gemachten eine Stimme.

Bildergalerie                 Vita Delp

"Erinnerung an KAB-Widerstand wichtiger denn je!"

Dortmund/Köln 16.01.2017 | Mit unserer Veranstaltungsreihe "Christen und Widerstand" (vormals Christen im Widerstand) erinnern wir auch wieder in diesem Jahr am 21. Januar an die Widerstandskämpfer und Märtyrer, die ihren Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Toleranz mit dem Leben bezahlt haben.

In diesem Jahr steht die Erinnerung auch im Zeichen des Unwortes des Jahres. Als "Volksverräter" hat der berüchtigte Präsident des Volksgerichtshofes, Roland Freissler, die KAB-Widerstandskämpfer Nikolaus Groß und Bernhard Letterhaus bezeichnet und zum Tode verurteilt.

Beide, Groß und Letterhaus, lebten im Sinne eines christlichen Menschenbildes, strebten nach einem demokratischen und sozial gerechten Deutschland in den Zeiten von Terror und Gewaltherrschaft. 

"Dass dieser ausgrenzende und verächtliche Begriff heute wieder benutzt und gegen Menschen verwendet wird, ist eine Mahnung und eine Warnung. 72 Jahre nach der Hinrichtung von Nikolaus Groß in Berlin-Plötzensee machen sich rechtsradikale Hetze und braunes Gedankengut wieder in Deutschland breit und werden gehört", beklagt KAB-Bundespräses Johannes Stein. "Umso wichtiger ist es, die Erinnerung an unsere KAB-Märtyrer wachzuhalten".

Bezirksverband unter neuer Leitung

Leitungsteam 2016

23.04.2016 | Der Bezirkstag 2016 hat die neue Leitung des Bezirksverbandes gewählt. Durch eine Satzungsänderung wurde dieser Weg geebnet. Anstelle der/des Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden wurde ein Leitungsteam eingesetzt. In diesem Leitungsteam erledigen Johannes Scholz, Ralph Winkel (Sprecher) und Johann Wydra gemeinschaftlich die Aufgaben des bisherigen Vorsitzenden.

v.l.n.r.: Ralph Winkel, Hans Scholz, Johann Wydra  

 

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Kreuzweg der Arbeit

Kreuzweg der Arbeit 2016

17.03.2016 | In diesem Jahr wurde der Kreuzweg in der Dortmunder City zum 16. mal durchgeführt um auf Kreuze aufmerksam zu machen, die Menschen heute belasten. An fünf Stationen wurde zu Themen meditiert, die die sozIale Situation der Gesellschaft, aber auch des Einzelnen betreffen:

• Flüchtlingskrise - Herausforderung und Chance für unser Land

• 1 Jahr Mindestlohn

• Verschuldung

                               • Vergessene Menschen

• Krankenkassenbeiträge solidarisch finanzieren

Die 75 Teilnehmer mit 14 Bannern wurden am Rathaus von Bürgermeister Manfred Sauer begrüßt. Er hatte seine Teilnahme an der Ratssitzung unterbrochen, auf welcher zur gleichen Zeit das Thema auf der Tagesordnung zu dieser Station stand "Flüchtlinge".

Der Weg endete mit einer Schlussbesinnung, die vom Bezirkspräses Martin Lohoff gehalten wurde, in der Kirche Si. Michael. Anschließend wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im dortigen Gemeindezentrum mit Schnittchen und Getränken bewirtet. Vielen Dank an die Gastgeber.


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Christen und Widerstand | Streitfall Clemens August Kardinal Graf von Galen

Christen Widerstand 201623.01.2016 | Die 37. Veranstaltung "Christen und Widerstand" der KAB Dortmund fand am Todestag des seligen Nikolaus Groß statt. Daher eröffnete Renate Lanwert-Kuhn mit dem verlesen seines Abschiedsbriefes vom 20.01.1945 an seine Familie vor seiner Hinrichtung.

Der vom Bezirksveband eingeladene Referent, Hermann Flothkötter (pax christi Münster), stellte den Anwesenden sein fünf Punkte Thesenpapier zu der Person Clemens August Kardinal Graf von Galen vor. In seiner lockeren Art und Weise informierte er über die kritische Begleitung seitens pax christi zur Seligsprechung.

Der "Löwe von Münster", wie Kardinal Graf von Galener durch seine Predigten im Jahre 1941 genannt wurde, lebte von 1878 bis 1946. Im Jahre 1906 wurde er als Pfarrer in Berlin eingesetzt. Hier lebte er im "Zentrum der Macht" bis 1929. Bekannt war er als langweiliger Prediger ohne jedes Talent. Auch fehlte es an einer Auseinandersetzung mit der Politik.

1930 kam Kardinal von Galen zurück nach Münster und wurde 1933 jüngster Bischof des deutschen Episkopates. Durch seine drei Predigten im Jahre 1941 und vielen Einsprüchen leistete er Widerstand, aber er war kein Widerstandskämpfer. Verbindungen zum Widerstand bestanden nicht.  

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Dank an unsere Vertrauensleute

12.11.2015 | Das diesjährige Vertrauensleutetreffen stand ganz im Zeichen des Dankes an die vielen Vertrauenspersonen im Bezirksverband, die das ganze Jahr hindurch immer wieder eine Brücke schlagen zwischen ihrem Ortsverein und den Mitgliedern. Dabei geht es nicht vorrangig darum, die Mitgliedsbeiträge einzukassieren. Es geht darum, den Kontakt zu halten und die „frohe Botschaft“ aus dem Verein, aus dem Bezirk und auch aus der kirchlichen Gemeinde zu überbringen. Vertrauensleute sind, wenn man es aus dem Blickwinkel des Zukunftsbildes betrachtet, kleine pastorale Orte.

Der stellvertretende Bezirksvorsitzende Hans Scholz überbrachte die Dankesworte im Franz-Stock-Haus, der Heimat der KAB St. Clemens, im Pastoralen Raum Dortmund-Ost. Die Männer der KAB St. Clemens hatten nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt – es war ein schöner Tag, nicht zuletzt durch die Unterhaltung von André Wülfing mit seinem Erzählprogramm.

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Gronowski-Plakette 2015

30.10.2015 | Die Johannes-Gronowski-Plakette wurde zum fünfzehnten Mal an vier langjährig ehrenamtlich, für den Verband tätige, Mitarbeiter (Franz-Josef Schuster, Heribert Siebert, Heinz-Dieter Grabosch, Rudolf Ostermann) verliehen. In diesem Jahr wurde daneben insbesondere Martin Lohoff für seine 25jährige Tätigkeit als Präses Dank ausgesprochen und ebenfalls die Gronowski-Plakette überreicht.

Im Jahre 1902 wurde in Dortmund das erste Sekretariat der katholischen Arbeitervereine eröffnet. Erster Sekretär war der spätere Oberpräsident der Provinz Westfalen Johannes Gronowski. Aus Anlass des 85. Jahrestages der Eröffnung des Arbeitersekretariats stiftete der Bezirksverband Dortmund-Lünen-Schwerte die Johannes Gronowski Plakette.

Der Festvortrag zum Thema "Die soziale Frage als Lebensprogramm des Johannes Gronowski" wurde von Hubertus Weber gehalten.

Vor Beginn des Festaktes wurde in der Hl. Geist Kirche Wellinghofen die Eucharistie gefeiert.

Übrigens: Im Ortsteil Hörde (Dortmund) hat Johannes Gronowski ebenfalls Spuren hinterlassen. Durch Beschluss der Bezirksvertretung Hörde trägt ein Teil der Huestraße seinen Namen "Johannes-Gronowski-Straße".

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Bezirkstag 2015

18.04.2015 | Der Bezirkstag wurde mit der Eucharistiefeier eröffnet. Zelebriert wurde die hl. Messe durch den Bezirkspräses Martin Lohoff. Inhaltlich ging der Bezirkspräses auf das Thema des Bezirkstages "Gut wirtschaften" ein. Anhand von biblisch- und sozial ethischen Grundaussagen wurde aufgezeigt, wie ein christlich verantwortliches Wirtschaften auch heute möglich sein kann.
Das gemeinsame Frühstück war ein Teil des Bezirkstages. Nach der Eröffnung durch den Bezirksvorsitzenden wurden Grußworte von Vertretern anderer Organisationen an die Teilnehmer gerichtet. Heirnach wurde das Wort an die Hauptrednerin, die Bundesvorsitzende der KAB, Regina Dolores Stieler-Hinz, übergeben. Sie referierte über das Jahresthema der KAB "Gut wirtschaften". Anschließend fand eine intensive Diskussion statt.
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Veranstaltet wurde der Bezirkstag von den KAB'lern der St. Gertrudis Gemeinde.

15. Kreuzweg der Arbeit 2015

26.03.2015 | Zu Beginn der Veranstaltung wurde mit einer Schweigeminute der Opfer des Absturzes der Germanwings-Maschine in Frankreich gedacht. Danach begann der Kreuzweg mit den folgenden Stationen
                  1. Karstadt/Hansaplatz • Veränderung der Arbeitsplätze
                  2. Wißstraße / Prinzenstraße • Bürgerrechte wahrnehmen
                  3. Kleppingstraße/Viktoriastraße • Schulsozialarbeit
                  4. Platz von Netanya • Bürokratie hindert
                  5. Sparkasse • Dispo-Zinsen
                  6. Auslandsinstitut • Christliche Flüchtlingspolitik
                  7. St. Michael • Schlussbesinnung
durch die City Dortmund. Viele Mitglieder, Freunde und Förderer der KAB machten sich mit Bannern bei ungünstigen Witterungsbedingungen auf dem Weg. An insgesamt sieben Stationen wurde gebetet und gesungen. Bürgermeister Manfredt Sauer empfing die Gruppe vor dem Rathaus und bedankte sich für das Engegement der Ehrenamtlichen.

Die letzte Station wurde in der St. Michael Kirche gestaltet und endete mit dem Schlusssegen von Pastor Rudolf Dick. Danach waren alle zur Stärkung in den Gemeindesaal eingeladen. Das Team um Ferdi Thiele hatte hierzu alles vorbereitet.

nächster Termin: 17.03.2016

Auch 8,50 bleibt ein Niedriglohn!

"Der jüngste Tarifabschluß in der Systemgastronomie, nach dem die Betriebe ihren Mitarbeitern ab dem 1.1.2015 einen Mindeststundenlohn von € 8,51 zahlen, hat erneut deutlich gemacht, dass der Kampf um faire Entlohnung unbedingt weitergehen muß ", erklärt die KAB-Bundesvorsitzende Regina Dolores Stieler-Hinz.
"Die KAB wird sich zudem dafür einsetzen, daß der Mindestlohn nicht erst 2018 neu angepasst wird, sondern bereits im kommenden Jahr".

alle Infos zum Mindestlohn auf kab.de

Bezirkstag 2014

„Armut in Dortmund“, dies Thema beleuchtete Herr Christoph Gehrmann, Leiter der sozialen Fachberatung der Caritas in Dortmund, auf dem Bezirkstag der KAB Bezirksverband Dortmund/Lünen/Schwerte. Anhand von Statistiken und Schaubilder beleuchtete er die Situation einzelner Stadtteile. Insgesamt stellte er fest, dass die Armutsquote in Dortmund steige. Dabei wies er eindrücklich daraufhin, dass aus statistischem Blickwinkel nicht mehr Menschen in Armut gerieten, sondern dass die Schere weiter auseinander ginge. Derzeit erhielten 20% der Kinder in Dortmund Hilfe zum Lebensunterhalt und 5% der Bürger/innen seien von Altersarmut betroffen. Gründe, die zur Armut führen, seien Arbeitslosigkeit, Krankheit, Teilzeit, Mini-Jobs, Trennung in Familien, Ein-Eltern- Familie, Verschuldung sowie prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Als Schlüssel zur Bekämpfung von Armut sieht er die Faktoren Bildung und sprachliche Qualifikation sowie die Förderung von Beschäftigung und Qualifizierung anstelle der Finanzierung von Arbeitslosigkeit. Als Reaktion auf die Zuwanderung von Arbeitssuchenden aus Rumänien und Bulgarien konnte Herr Gehrmann auf die neue Anlaufstelle des Fachdienstes für Migration und Integration an der Bornstraße in Dortmund hinweisen. In einer sehr lebendigen Diskussionsrunde zwischen dem Referenten, den Gästen und Delegierten zeigte sich die hohe Motivation, sich nicht mit der dargestellten Situation zufrieden zu geben sondern politisch und öffentlich in Netzwerken sich für die  Armutsbekämpfung nachhaltig einzusetzen.

Rente muss zum Leben reichen

Unter diesem Motto lud am 07.03.2014 das Netzwerk „Rente“ im KAB Bezirksverband Dortmund/Lünen/Schwerte in Kooperation mit dem Ortsverein der KAB St. Konrad/VGW in Dortmund zur Auseinandersetzung mit dem Rentenmodell der katholischen Verbände ein. Als Fachreferentin stellte Lucia Schneiders-Adams zunächst die Entwicklung der Rentenhöhe vor. Sie unterstrich, dass es derzeit durchaus noch viele gute Renten gibt, dass aber auf Zukunft hin die Altersarmut ein wachsendes Problem darstelle. Als Faktoren, die dies begünstigen, benannte die KAB Bundesreferentin Faktoren wie zu geringes Verdienstniveau, Brüche in der Erwerbstätigkeit, Arbeitslosenzeiten wie auch langjährige Krankheit und Erhalt von Erwerbsminderungsrente (EMR).

Wichtige Stellschrauben gegen die Altersarmut seien aus ihrem Blickwinkel die Einführung von Mindestlohn, ohne Ausnahme, die Zahlung von gesamt-gesellschaftlichen Leistungen aus dem Steuerbudget, die Anhebung der Zurechnungszeiten bei der Erwerbsminderungsrente und die bedarfsgerechte An-passung des Rehabilitations-Budgets.

Im Blick auf das aktuelle Rentenpaket der Bundesregierung kritisierte sie, dass die Finanzierung aus Steuermitteln überhaupt keine Erwähnung fände und damit die Rentenpolitik von der Steuerpolitik abgekoppelt sei. Ferner schärfte sie den Blick dafür, dass derzeit eine Diskussion über die finanzielle Belastung durch die Einführung der abschlagsfreien Rente ab 63 bei 45 Beitragsjahren geführt werde, wohin gegen der teuerste Punkt des Rentenpaketes die „Mütter-rente“ sei. Diese sei selbstverständlich in ihrer Verbesserung von der KAB gewollt, aber sie müsse als gesamtgesellschaftliche Leistung durch Steuermittel finanziert werden.

Lucia Schneiders-Adams warb für ein zukünftiges Rentensystem, das sowohl umlagefinanziert als auch auf dem solidarischen Prinzip beruhe. Mit dem Modell der katholischen Verbände stellte sie ein System dar, dass sowohl die Sockelrente für alle Einwohner/innen einführt als auch erwerbsbiographische Faktoren berücksichtigt. Kontrovers diskutierten die Anwesenden das Modell. Einig waren sich jedoch alle, dass man sich gemeinsam für zukunftsträchtige Veränderungen als Interessensgruppen und als Bevölkerung heute einsetzen müsse.

Netzwerk „Rente, die zum Leben reicht“

Das Netzwerk „Rente, die zum Leben reicht“ eröffnete am 30.01.2014 seine aktuelle Wanderaktion. Von Januar bis Mai 2014 werden an wechselnden Orten in der Stadt Dortmund Transparente und Banner mit verschiedenen Slogans auf Forderungen zur  Rentenpolitik aufmerksam machen. Beteiligt an der Aktion sind die Mitgliedsorganisationen des Netzwerkes: DGB, NGG, IG Metall, Arbeitslosenzentrum, Mieterverein Dortmund und Umgebung e.V., VDK, SoVD, AWO Unterbezirk, Seniorenbeirat der Stadt Dortmund und der KAB Bezirksverband Dortmund/Lünen/Schwerte.

Die Aktion wurde von Jutta Reiter (DGB für das östliche Ruhrgebiet), Bärbel Kolbe (KAB Diözesanvorsitzende Paderborn) und Annelie Buntenbach (DGB–Bundesvorstandsmitglied) eröffnet. Einig waren sich die drei Rednerinnen darin, dass sich so zahlreiche Organisationen zu einem Thema verbündeten. Sie stellten fest, dass jetzt der richtige Zeitpunkt sei, sich in die öffentliche Diskussion zu diesem Thema einzumischen. Sie wünschten der Aktion viel Erfolg!

Christen und Widerstand - 35. Veranstaltung mit dem Titel „Christen in Ägypten zwischen Angst und Hoffnung“

Josef Gergis, Vorsitzender des Vereins Deutsch-Nahost-Christen e. V. in Paderborn, referierte am 25.01.2014 in Dortmund.

Der Volksaufstand in Ägypten jährte sich am 25.01.2014 zum dritten Mal. Die Situation der Christen in Ägypten ist seit Jahrhunderten eine besondere.

Angesichts der Veränderungen gibt heute sowohl Anlass zur Angst als auch zur Hoffnung. Auf Einladung des Bezirksverbandes der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Dortmund/Lünen/Schwerte berichtete Josef Gergis als gebürtiger Ägypter über die Situation der Christen im Nahen Osten im Rahmen der Reihe „Christen und Widerstand“.

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Aktualisierte Broschüre zum Rentenmodell

Rentenmodell katholische Verbände 2013

In der aktuellen Rentendiskussion zeigt sich, dass die in den Parteien diskutierten Konzepte Altersarmut nur unzureichend verhindern. Gerade diejenigen, die verstärkt von Altersarmut betroffen sind, wie Langzeitarbeitslose, Versicherte mit unterbrochenen Erwerbsbiografien, mit langer Familientätigkeit, Erwerbsgeminderte, Selbständige werden weiterhin auf Grundsicherung angewiesen sein. Vor dem Hintergrund dieser Debatte und mit dem Blick auf die Diskussionen im Bundestagswahlkampf haben die katholischen Verbände ihr Rentenmodell aktualisiert und die Broschüre zum Rentenmodell in einer überarbeiteten Auflage (2. überarbeitete Auflage, März 2013) herausgebracht.

Infos auf buendnis-sockelrente.de

Warum ist die KAB heute wichtig?


"... weil ich es wichtig finde,
                           (Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen)
dass es die KAB gibt,
weil die Sozialverbände
zur Kirche gehören und es
wichtig ist, die
Arbeitnehmerperspektive in den
gesellschaftlichen Debatten mit
einer starken Stimme zu vertreten."
 

Netzwerk Rente


Gute Gründe

 für die KAB


Ketteler Ferienwerk

Landesallianz für den freien Sonntag: Ladenöffnungsgesetz kann noch verbessert werden!

(Düsseldorf) Mit Blick auf die baldige Verabschiedung eines neuen Ladenöffnungsgesetzes für Nordrhein-Westfalen ruft die Landesallianz für den freien Sonntag dazu auf, sich noch stärker für den Schutz des Sonntags einzusetzen.

„Wenn uns der Sonntag als Tag für Erholung, für gemeinsame Aktivitäten mit Freunden und Familie und für Gottesdienstbesuche wirklich am Herzen liegt, dann müssen wir uns jetzt Gehör verschaffen!“, betont Tim Kurzbach, der Sprecher der Landesallianz. Der Gesetzentwurf der rot-grünen Landesregierung befindet sich derzeit in der aktuellen Beratung, bis Pfingsten ist mit einer Entscheidung des Parlaments zu rechnen. „Mit dem aktuellen Gesetzentwurf können wir nicht zufrieden sein“, unterstreicht Kurzbach. „Die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage ist mit 12 und einem Adventssonntag immer noch zu hoch, der Anlassbezug ist im Gesetzentwurf nicht klar genug geregelt. Auch die Öffnungszeiten am Samstag sind zu lang und erfüllen damit nicht unsere Vorstellung von Sonntagsschutz.“ Die Allianz für den freien Sonntag bittet daher alle, die sich einen weitergehenden Sonntagsschutz wünschen, mit ihren jeweiligen Abgeordneten vor Ort zu reden. „Derzeit richten sich die Politiker vor allem nach den Interessen des Einzelhandels“, beklagt Kurzbach. „Es liegt aber in unser aller Interesse, dass mindestens ein Tag in der Woche nicht von Konsum und Gewinnstreben dominiert wird. Und dafür müssen wir alle gemeinsam unsere Stimme erheben.“

Datei-Anhang:  pm_endspurt_sonntagsschutz.doc

Neue Broschüre der Allianz für den freien Sonntag

Vorsicht Ruhemob! - für arbeitsfreien Sonntag

Die ‚Allianz für den freien Sonntag' ruft auf, am Sonntag, dem 3. März 2013 mit Ruhemobs im ganzen Land einen Aktionstag für die Erhaltung des freien Sonntags durchzuführen. Der Bundespräses der KAB, Johannes Stein, betont: "Wir wollen gemeinsam mit zahlreichen Kirchengemeinden durch unsere Aktionen an diesem Tag bundesweit ein deutliches Signal für den arbeitsfreien Sonntag in die Gesellschaft, die Politik und die Unternehmen aussenden."

Hier gehts zur Broschüre „ Sonntag – ein Geschenk des Himmels“
 

Das Bündnis "Allianz für den freien Sonntag" wird nun auch von der Caritas und vom Deutschen Olympischen Sportbund DOSB unterstützt.  Allianz-Sprecher Hannes Kreller dazu: "Wir freuen uns, den DOSB mit den fast 2 Millionen Ehrenamtlichen in der Allianz begrüßen zu dürfen, gerade für diese engagierten Menschen ist der freie Sonntag eine äußerst wichtige Voraussetzung für ihre Tätigkeit". Das Bündnis aus Gewerkschaften und kirchlichen Sozialverbänden versteht sich als Netzwerk, das die Bedeutung und Wertschätzung für den arbeitsfreien Sonntag betont und sich gegen Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen ausspricht.

Die KAB - ein engagierter Sozialverband

Die Katholische Arbeitnehmer - Bewegung Deutschlands eV ist ein starker Sozialverband, in dem etwa 150 000 Männer und Frauen bundesweit organisiert sind. Die Aktivitäten der KAB richten sich nicht ausschließlich an die eigenen Mitglieder, sondern stehen allen offen, die sich den gesellschaftspolitischen Zielen der KAB verpflichtet fühlen.

Übergeordnete Zielsetzung der KAB ist die Gestaltung einer gerechten und solidarischen Gesellschaft, in der allen Menschen die gesellschaftliche Teilhabe und Teilnahme ermöglicht wird. Entsprechend versteht sich die KAB vor allem als Interessenvertretung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, für Frauen und Familien sowie für ältere und sozial benachteiligte Menschen. Orientierung bieten dabei die Prinzipien der Kirchlichen Sozialverkündung, nach denen der Mensch und nicht die Wirtschaft im Mittelpunkt der politischen Entscheidungen zu stehen hat. Mit unserer Zukunftsoption der Tätigkeitsgesellschaft verfolgen wir einen ganzheitlichen Politikansatz, der richtungsweisend für alle gesellschaftspolitischen Positionierungen der KAB ist.

Aus unserem Selbstverständnis Kirche zu sein und in der Arbeiterbewegung zu wurzeln, ist die KAB politische Bewegung, Selbsthilfebewegung, Bildungs- und Aktionsbewegung sowie Internationale Bewegung.

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